BROKALHAUS

Das intermediale Kunst-Projekt

 

Stille Tage in München – Ein kurzes Liebesdrama

 

von hwmueller

 

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Vormärz, der Abend davor

Wäre sie je mit ihm verabredet gewesen? Diese Frage erstaunte ihn, was er mit den Worten: „Es sei doch sehr außergewöhnlich“, sich selbst beantwortete.

Nach einer Weile nervösen Zeitungslesens bemerkte er, dass sich ein junge Paar an seinen Tisch setzte und eine andere Frau von dem Tisch am Eingang hastig aufstand und sich ebenfalls zu ihnen setzte. Sie schwatzen, oder besser gesagt, sie, die Beiläufige, schwatze. Sie schwärmte von irgendetwas und genoss es, dass das Paar, das Beschwatzte ihr aufmerksam zuhörte.

Er aber wollte nur lesen, der Welt abhanden sein, stumm sich an sich selbst genießen und glücklich sein, dass er denken konnte, die lächerlichen Meilensteine des europäischen Denkens wie Bowlingkugeln mit einem genialen Federstrich grollend fallen sehen...

Sie aber, sie, diese Donnergöttin, machte zahlreiche philosophische Bemerkungen und spielte sich in die Rolle der Träumerin auf.

Es reichte, er konnte es nicht lassen, sie zu fragen, ob sie viel gelesen hätte. Sie verneinte, worauf er zu verstehen gab, dass er sich das gedacht hatte. Und siehe da, du schlitzohrige Meisterin der Verbalerotik, da, und Da hatte er ein Feuer entfacht, das nicht mehr durch Worte gelöscht werden konnte. Durch einige bissige Bemerkungen seinerseits gewann das Ganze nun den Charakter einer verspielten Ernsthaftigkeit, die da fragte: „Wer wird gewinnen?“ Ihre letzten Worte waren: „Was sind schon Worte? Sie haben keinen Sinn.“

Er: „Für mich schon, denn es ist eine Möglichkeit, durch Abstraktion seine Gefühle auszudrücken.“ Darauf strich die Frau ihm über die Wange und schaute ihm lange in die Augen. Ihm zitterten die Knie. Der Blick brach, und nun war jeder wieder mit seiner Welt beschäftigt. Er stand auf und ging lautlos, um Jahre gealtert.

Er war glücklich.

 

Nach dem Cafe!

Munter durchstreifte er die Straßen, wissend, dass er fehl am Platze war.

Doch er wusste, was ihm möglich war. Ein Lächeln und die Welt fiel aus ihren Klammern. Mit der schmerzlichen Gewissheit unabänderlich mit ihr verhaftet zu sein, löste sich diese Stahlkugel der Realität trotzig in das Bild eines in voller Pracht des Daseins befindlichen Parks auf.

So eroberte er sich gleich eine Parkbank, um dem Spiel die nötige heilige Ernsthaftigkeit zu geben. Gesetzt war er bei nun ganz bei sich, bei Gott und entdeckte das Unheil der Welt, sah sich und die Anderen und erkannte die Einradigkeit aller Schicksale, die die Welt im Rhythmus hielten.

Wind kam auf. Der trockene Sand wirbelte sich zu Gebilden und verschwand in der vorbeiziehenden Menge. Er lächelte, da quietschte es laut auf und es schien ihm, das die Welt für einen Moment stillstand, verhaftet in seinem Lächeln, dass breit den Tag beleuchtete. Da stand sie. Sie spürte. Dem Instinkt des Rehs folgend schaute sie zur Bank. Ihr erwiderndes Lächeln war ein Einverständnis die Wellt in Atem zu halten. Die emotionale Konsistenz des Parkbankbessenen rutschte in die Knie. Er war Erfolg nicht gewohnt. Der Lärm seines Herzens dröhnte ihm in den Ohren. Seine Augen sahen sie näher kommen. Wollte sie zu ihm? Er träumt! Ja, er träumt, von Zufall und bedingter Eingebung. Sein Verzücken reichte nicht mehr aus, seinen Kopf zu wenden, um sich zu bestätigen, dass – sie - sie jetzt neben ihm saß. Nichts sprach und bemerkte nichts. Sollte sie etwa? Nein. Zufall. Gestreift war der Rest der Welt nun weitergegangen. Aber sie. Sie saß neben ihm. Nun wandte er sich doch um. Sah ihr in die Augen und bemerkte den Glanz der die ganze Sein umhüllte. Sie. Sie lächelte in die Seinigen und nahm dessen Erstarrtheit nicht wahr.

Er war zeitlos geworden. Das verzieh sie ihm. Langsam berührte sie sein lockeres Knie, so dass er gleich einem geriebenen Streichholz entflammte. Sie nahm einen kräftigen Anrauchzug von der eben gezückten Zigarette, bedankte sich und verschwand wieder in dem unaufhaltsamem Getriebe der Stadt.

 

Der Eremit

Es gibt kein Außer mir, wenn ich vergehe. Ich muss mich herausfinden. Aber wie? Warum denke ich nur an mich? Nie an andere. Bin ich zu sehr mit meinem Los beschäftigt, dass ich auch nicht vor meinem Richter sagen kann, ich sei nicht schuldig?
Die dritte Nacht gewartet. Sie hätte sich längst gemeldet. Es wird jetzt klar: Ich habe sie verloren. Ich hätte nicht warten sollen. Tödliche Zeit. Sie ist allein, in Tränen. Ungewachsen. Doch ich will ihr das Schicksal nicht nehmen. Ich will ihren Narben fremd sein. Nicht eine Falte, die so überzeugend ist, soll von mir stammen. Sie ist edel. Doch nur im Schein. Sie ist ein Bild, das ich von ihr mache. Das erste Mal schreibe ich ihren Namen: Du Ich sehe dich nicht. Warum kommt kein Zeichen? Ich vergräme mich von Stunde zu Stunde und beuge meinen aufrechten Gang. Du zwingst mich zu schreien. Doch immer in der Hoffnung, dich wiederzusehen. Weil du treu bist, mein Freund betrügt. Er lügt. Ein Fälscher. Ich ertrage es. Doch nicht in deinen Armen. Ich warte. Das Blut versiegt. Das zweite Leid meines Lebens wird sich im Sande verlaufen. Ich liebe. Das weiß ich. Ich kann. Umso mehr. Dein Blick ist einsam. Du wirst spät deinen Jugendtod sterben, und ich werde dich lächelnd in die Arme nehmen. Als er sie träumend an der Hand die Treppen zu seiner Eremitenklause im obersten Stockwerk führte, mahlten sich seine Gedanken in den Kopf zur Erkenntnis:

 

Das Verlangen nach Wärme – was ist das?

Wärme ist Leben, Bewegung.
Ohne Anlass strebt es davon. Es war, als müsse sie die Vergangenheit büßen.
In der Hitze der Stadt scheint alles still.

Ohne Regung ziehen sich die Hügel der Sierra Nevada nach Afrika, von wo der warme Schirokko kommt.
Er ist wie ein Gebet in der Einöde, wie ein Blick eines jungen Mädchens, keusch, von seiner Lüsternheit überrascht.
So die Nacht in der Stadt. Alles schläft, Linderung der feinen Gewächse,
Wachheit ohne trommelndes Verheizen der Genüsse.
Der Süden klingt wie ein Zauberwind, wie eine träge dahinziehende Karawane der Freude.

 

Nach dieser flüchtigen Begegnung – Wichtige Notizen

 

1. Am Tag danach

Die erwachte Tat bringt heim den Mörder zur Tat an der Schrift.

So unsäglich das Eben, als sei das Kind heimlich verstorben.
Unter lachendem Blut wartet ein hauchdünner Wind dagegen.
Und so gerinnt meine Freude am rauschendem Glas vorbei.

 

2. Als sie gegangen war

Das Entwachte bringt Tag in den Morgen spielender Exzesse mit dem Ball der Verrückten.

In die Augen schaue ich also gegen das Weiche, Entfliehende.
So werfe ich ihnen meine Liebeleien zu, ich narrativer Erfinder.
Und ich liebe die streuenden Perlen, ich nur ich, sammelnd ihr hinterher.
Und wie Papas einziger geliebter Sohn betraure ich den Verlust.

 

3. Reue

Allein in fremden Betten schlafen, Unbesucher sein, die kleine Maus, die du nicht siehst.
In der Welt als Demut sein, dort wo der Ausspruch beginnt

und mischt sich Furcht zu diesem Gift.
So weile, mein blasser Rausch verweilt.

Weile, es jagt die Zeit uns aus diesem Lärm

und ein kleiner Tod ist bei dir, ist mir.

 

Fluchtpunkte

Aus dem Fenster des obersten Stockwerks schauend, sagte er mit einer weit von sich gestreckten Stimme: "Mein Kind, du schläfst!" Kein Echo!

Er ließ seinen weiten Blick über Kirchtürme jeglicher Art und Rathäuser aller Mode gleiten, setzte zur Wende an, hielt einen Augenblick inne - im tiefen Genuß dieser Erkenntnis, ließ er die Worte in seinem Kopf unausgesprochen freien Lauf: Amo ergo sum! Ich liebe also bin ich!

Als diese narkotische Wirkung nachließ, wandte er sich zu ihrem Bett und sagte mit bestimmten, aber doch rücksichtsvollen Mundbewegungen: "Und?"

Die Sinnende erschrak und wühlte sich in den Laken, voll Wonne sagend; “Geh doch allein, ich will in der Wiege bleiben. Nur noch heute!” um dann zu schließen: “ Wir haben noch so viel Zeit...”

Doch sie kam nicht mehr zu diesen letzten Worten, da sie die Lippen ihres Freundes zart wissend auf den ihren spürte. Sie wußte, die Mutter vergab. Sie blieb liegen und genoß die bettende Wärme voll Rücksicht auf ihre Träume, in die sie nun von neuem verfiel.

Der Schauende zog sich leise an, trank einen Kaffee und wollte den Rest der Welt sehen.

Einbildung ist die beste Form der Besserung und verschwand hektisch im Bücherschrank.

Als er dies so vor sich hin dachte, meinte er sich selbst zu verstehen. Er benutze das Wort “krank”, um sich seiner Gesundheit zu vergewissern, aber er verspürte einen etwaigen Widerstand zur Umwelt. So zog er – um seinen Frieden wahrheitsgetreu zu vermitteln - die Fahne aus seinem Buch und korregierte jene Stelle, die die Außen- und Innenwelt zusammenhielt. Nun hatte er sich und der Verantwortung entzogen, um nun im Dunkeln des Kleiderchaos seinen wohlverdienten Urlaub bei Nietzsche zu verbringen.

Sie aber trug seine Ideen in die Welt: Mit schlotternden Ärmel umarmte sie das selbst gewählte Chaos ihrer Zweisamkeit.

 

Das Warten.

Nächtelang warten. Auf ein Zeichen. Einer Chance. Mit jeder Zeile, die ich schreibe, belüge ich mich mehr und mehr. Wie töte ich den Schmerz? Wenn ich doch schon fünfzig Jahre alt wäre. Man sagt, es ließe nach. Der Schmerz. Die Leidenschaft. Ich liebe sie um meiner selbst willen. Schlafe nicht mehr. Habe Angst und denke an den Tod. Wohin sage ich mir? In die Musik? Eine neue Lüge. Ich liebe sie und ich bin nichts. Nichts außer ein Schrei nach Ruhe.

Wie beneide ich den entrückten Blick der Mönche, die da ziehen und lächeln. Mein Glaube währt nur für Minuten. Er ist nicht gewachsen. Meine Tradition wird von der Welt verachtet. Ich liebe sie, und erschrecke von Moment zu Moment. Ich hetze mich von Jenseits zu Diesseits und ich spüre die Liebe, die uns alle erfüllt. Was weint man einer toten sensiblen Seele nach, die sich da an Wort festgehalten hat. Wie kann ein Mensch sagen, er finde Kafka gut, er sei so sensibel und leide viel. Es ist ein Witz. Das Leiden ist jetzt und nicht in der Vergangenheit. Was für eine Lüge der Philologen. Ich ertrage diese Niederträchtigkeit nicht mehr.

Dort spricht man über den Sinn des Lebens, während sich der Nachbar mit Selbstmordgedanken quält. Es ist ein Witz. Der Widerspruch der Zeit, in fremden Ländern zu leben. Ich könnte nicht genug weinen, um dem Aufmerksamkeit zu schenken. Ich leide und nie jemand schaut hin. Die Angst vor der eigenen Leere ist groß, doch sie muss überwunden werden. Die Welt kann nicht in einer erstarrten Plastik stehenbleiben. Ich bin ein Lügner, wenn ich es wage, weiter von einer Idee zu sprechen. Denn sie ist, und das glaube ich, ein Selbstzweck und hat selten etwas mit der Realität zu tun. Ich will Offenheit und Realität, jene, die das Leben fordern. Ich will Liebe, die ich nehmen und schenken kann. Ich versuche schon lange, den Schuldigen zu finden.

 

Wiedersehen

In steter Wallung wallte das Meer süßer Tropfen auf ihrer Haut.

Seicht durchzog der Frühling seine Absicht, suchte nach Feinheiten und verspürte uns, als wären wir die Auserwählten, den Mond zu begehen.

Schwer bewegte sich mein Körper über dich und suchte Halt in der finsteren Wärme, drüben am anderen Ufer, dort, wo der Angler Bücher liest.
Ein Gedanke und er lächelt mir, dich vergessend, zu.
Ich war ein glücklicher Narr, als ich den Seiltanz zu dir begann.

Nicht sah ich die Tiefe, noch glaubte ich dem Sturm. Verloren sah ich mich am nächsten Morgen.
Grob wollen wir die Geschichte von ein paar Menschen erzählen, die sich eine feste Beziehung in einer zerfliessenden Gesellschaft suchen.

Dem Liebenden fehlen immer die Worte

Meine Liebe, ich habe heute einen Schritt nach draußen gemacht. Ich habe dich ganz vergessen. Man sagt, treffe dich dort, wo deine Wunden sind. Was aber ist hinter der Wunde, wenn nicht das selbstherrliche Opfer?

Zuerst merkte ich keinen Wind, dann vergaß ich, dass dieser ist, und schließlich – ich muss wohl gänzlich geträumt haben – spürte ich eine Verachtung. Eine Verachtung gegen das, was zurück wollte:

Der Brief, ich habe dir einen Brief geschrieben. Trieb er mich? Jetzt geht er mich an, so wie der letzte Rausch, der jetzt peinlich macht.

Und wieder hebe ich ab, und ich weiß, ein neuer Brief muss folgen, um den alten zu begründen und den neuen vergessen zu machen. Ich spüre deinen Spott – und darum sind wir uns einig – gegen das, was ich heimlich Brokal nenne. Ich bin ein suchender Trinker, neuer denn je, und glücklich, wenn ich weiß, wo meine Weiden stehen. Und wenn ich auf sie blicke, lache ich wie ein Kind über diese Kindereien. Aber es kommt, wie Brokal kommt.

Ich habe heute über dich gesprochen, und ich merkte – oder versuchte es festzusetzen –, dass ich auch wenn ich so oft über jemanden spreche, den jemanden nicht liebe. Ich meine, du seist mir wie ein Transparent erschienen – aber spürst du nicht selbst, wie dumm es ist, heute so zu sprechen? Ja, heute noch so zu schreiben? Es gibt nichts, was dem Recht verleiht. Nur Du. So hoffe ich, dass du mir nie antwortest.

Ich denke einfach so an dich, als Medium, als Mittel zur Heilung von Krankheiten, die uns nicht gelegen sind. (Übrigens: Eifersucht ist keine Krankheit.) So wie der Entzug: Der Trinker ist erst ertrinkend, wenn ihm der Alkohol genommen wird. Erst wenn du merkst, dass du Schmerzen hast, weil du sie hattest. (Somit sind wir alle gesund: und die Kranken sollen im Krankenhaus bleiben, damit sie gesund werden.)

Ich war also draußen. Ich denke, ich bin Boot gefahren. Der Wind war lau, an den Wänden der Häuser spiegelten sich die Lampen der Barken, usw., wie Venedig eben ist. Dann die vielen Bilder: Bin ich denn blind? So höre ich: Installation: Wassertropfen – der Aufschrei der Entropie. Musik sollte Einklang sein. Wenn hier dem Zufall (der Natur) die Tropfen in die Metallbehälter fallen, dann klinge ich in einem nach, nach Dir. So schreibe ich:

Diese Stille

Was wäre da ein Du?

Du, ja Du! Ich fülle mich mit dir.

Und keine Schwebung nur: Du.

In der Schwerkraft der Liebenden,

Liegt verborgen die Macht der Stille.

 

Trennung

Verlorene Gedankenspiele umspielten seine Stirn, die flach gegen die Ihrige gestellt war.
Das Undurchdringliche auf der gespannt umwölbten Haut des Auges verriet sein Verbleib bei seiner Mutter, die ihn geboren – in Wort und Bild, die da aber die provoziert geriebene Nase nicht den Glanz der Erotik gab, die ihm fehlte.

Er war der Letztgeborene und ständig beeifert, das unausweichlich Neue zu suchen. Er sah in ihr das Tier, das gierig nach Opfern suchte. Sinnlose Opfer?
Er hatte Angst, sie zu verstehen.

Er wandte sich zum Gehen, bemerkte aber den Reiz meiner Bemerkung, wollte nachfragen und schluckte dann entschlossen:
„Du lügst!“

Doch als er sagte: „Dein Wort ist das deinige“, weinte er heimlich in sich hinein. Denn er wusste, aus einer Bestimmtheit seines Instinkts heraus, dass sie, ohne es wirklich zu wollen, Recht hatte. Das Recht zu richten und zu töten.

So nahm sie das Schwert, jenes aus der rechten Westentasche, das das Wissen lehrt, den Vorhang, der beide trennte, mit der entschlossenen weiblicher Intuition zu zerschneiden..

Der Glanz, das Licht, im Begriff begriffen, gab diesem, unserem Ort ein leichtes Schwingen, vom allgegenwärtigen Nichts. Ein Ort, der niemals wiederkehrt, aber doch bei uns bleibt – weder in Bild noch in Wort.

 

Als sie fort war

Heißhungrig sanken seine Finger in den Schlaf, ruhten von dem Tag auf der Kante des Tisches, der sich mit seiner Front gegen den Ausgang lehnte. Seine Schultern wiesen keine Verletzungen auf; sie waren nicht gesenkt. Doch sein Gesicht schien dem Vergangenen nachzuhinken. Sie hatte ihn verlassen, ihn in den leeren Raum gestellt. Sie sagte, sie würde sterben, und er war auf einen Mal ruhig geworden. Er sagte, dass sie beide nichts zu verlieren hätten, er sie aber liebe und nicht glaubte, dass sie sich trennen könnten. Ein Stoß seufzender Erkenntnis blickte nun zum Fenster, zum Fenster, zu der Tür, aus der sie gegangen war. Nie mehr, vielleicht heute oder morgen oder auch gestern wird er sie wiedersehen.

Sie hatten gespielt, ein böses Spiel; wer gewinnt den Ernst? Er schaute zurück auf seine Finger, die plötzlich zitternd erwachten, und die ihm die Stirn stützend sagten:

 

Mein Freund, du bist der Gewinner.